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Die komplette Nokia Reihe

Nokia 1100


Das Nokia 1100 ist das Grundmodell mit einem Schwarz-Weiß-Display − ohne Infrarot, Bluetooth, Kamera, Speicherkartenslot oder sonstigen Extras. Als kostengünstiges, robustes Telefon ist es jedoch hauptsächlich für Entwicklungs- und Niedrigpreismärkte gedacht. Es ist mit 200 Millionen Verkäufen das meistverkaufte Handy weltweit.[1]

Nokia 1110


Das Nokia 1110 ist das Nachfolgemodell des 1100. Es besitzt im Gegensatz zu seinem Vorgängermodell polyphone Klingeltöne, ein Schwarz-Weiß-Display (weiß auf schwarz) mit bernsteinfarbener Hintergrundbeleuchtung, Freisprecheinrichtung, kleinere Maße sowie geringeres Gewicht. Weggefallen ist die integrierte Taschenlampe. Abwandlungen davon sind das Nokia 1110i und das Nokia 1112.

Nokia 1610

Das Nokia 1610 stammt aus dem Jahr 1996, wiegt 260 Gramm und wurde für GSM 900, also für das deutsche D-Netz ausgeliefert. Das Nachfolgemodell Nokia 1611 kann SMS verschicken. Es wurde ebenfalls für das D-Netz angeboten und musste wie auch das 1610 mit den alten SIM-Karten betrieben werden.

Nokia 2xxx

Nokia 2110/PT-11

Das Nokia 2110 war ab Ende 1996 verfügbar und eine Weiterentwicklung des 1610. Etwas kleiner als dieses, aber im Vergleich zu heutigen Handys immer noch ein regelrechter Klotz. Dafür beeindruckte es mit einer Robustheit, sodass auch Stürze, z. B. aus der Jackentasche, das Gerät nicht beschädigten.

Trotz Subvention bei Vertragsabschluss war dieses Handy im Anfang sehr teuer, dennoch wurde es ein Verkaufsschlager. Das vierzeilige Monochrom-Display wurde grün beleuchtet. Es konnte SMS senden und empfangen und hatte schon die auch heute noch bekannten zwei Menütasten unter dem Display für die Steuerung sowie Pfeiltasten zum Navigieren.

Die in einem festen Sockel untergebrachte Antenne erinnerte zwar an von spätere Typen, konnte aber auch noch um die Gerätelänge herausgezogen werden. Eine Funktion zum Annehmen oder Beenden des Gesprächs, wie oft in Film und TV zu sehen, war damit aber nicht verbunden.

Das Handy besaß bereits den heute als „Nokia Tune“ allseits bekannten Klingelton.

Das 2110 gab es auch als GSM-1800 Variante, PT-11 genannt, bei E-Plus. Hier wurde zumeist das vordere Cover in der Unternehmensfarbe (Grün) gefertigt, selten auch anthrazit, wie die Rückseite und der Akku bzw. die komplette GSM-900 Variante. Auf der rückwärtigen SIM-Karten-Abdeckung war dann auch ein Vogelsymbol (das damalige Logo des Netzbetreibers) aufgedruckt. Zum Öffnen dieser Klappe musste jedoch der Akku abgenommen werden. Diese Platte konnte man übrigens gegen eine Variante mit einem kleinen Knopf austauschen, mit dem man das Gerät an einem Gürtelhalter einklinken und um 360° drehen konnte.

Das PT-11 ist auch als Werbeprodukt sehr bekannt, da eplus das grüne Handy z. B. als überdimensionalen Straßenaufsteller für die Shops oder Luftmatratze für Kunden herstellen ließ.

Nokia 3xxx

Nokia 3210

Hauptartikel: Nokia 3210

Das Nokia 3210 war das erste Handy mit der SMS-Eingabehilfe T9 und wurde somit schnell zum Kult-Handy. Es war relativ schwer und robust. Das Spiel Snake wurde dank dieses Handys zu neuem Leben erweckt.

Nokia 3310

Nokia 3310


Nokia 3310

Das Nokia 3310 wurde der sehr erfolgreiche Nachfolger des 3210. Mit 133 Gramm war es deutlich leichter.

Nokia 3410

Das Nokia 3410 war das erste Einsteigerhandy von Nokia, das auf Java basierende Spiele unterstützte. Hierzu wurde ein interner Speicher mit 150 Kb integriert. Ansonsten entspricht der Funktionsumfang dem Nokia 3310/3330.

Aufgrund der geringen Neuerungen und der gleichzeitigen firmeninternen Konkurrenz durch das Nokia 3510 war dieses Modell wenig erfolgreich und erhielt deswegen keinen Nachfolger mehr.

Nokia 3510


Das Nokia 3510 war ein Einsteiger-Handy und einer der Nachfolger des Nokia 3310/3330.

Dieses Modell wandte sich von der von den Nokia-Einsteigermodellen gewohnten Ein-Tasten-Bedienung ab und übernahm stattdessen die Bedienung der Nokia-Business-Handys wie die des Nokia 6210 oder 6310. Die größten Neuerungen waren die GPRS-Funktion, die polyphonen Klingeltöne und der interner Speicher für SMS und Rufnummern. Zudem konnte es MMS empfangen und verfügte über ein sehr robustes Gehäuse mit Leuchteffekten. Ein besonderes Merkmal war die eigenwillig angeordnete Tastatur, die zwar große Tasten hatte, aber auch sehr gewöhnungsbedürftig war.

Nokia 3510i

Wegen des großen Erfolges erhielt das 3510 mit dem 3510i einen Nachfolger. Das 3510i war in Sachen Design und Gehäuse dem 3510 sehr ähnlich. Die große Neuerung war das etwas grob auflösende Farbdisplay. Dieses Modell wurde lange Zeit als Einsteigermodell verkauft.

Nokia 3650

Hauptartikel: Nokia 3650

Das Nokia 3650 war fast baugleich mit dem 7650 und hatte ebenfalls die erste Symbian-Serie-60-Software. Es war aufgrund der Tastatur, die im Kreis angeordnet war, äußerst unpraktisch zu bedienen. Besonders das SMS-Schreiben musste vom Benutzer quasi neu erlernt werden.

Nokia 3660

Das Nokia 3660 war der Versuch, die missglückte Tastaturanordnung des 3650 zu korrigieren. Es ist zum Vorgänger nahezu baugleich, hat allerdings eine Tastatur, die dem Standard entspricht.

Nokia 5xxx

Nokia 5100

Das Nokia 5100 ist ein Outdoor-Handy mit vielen speziellen Funktionen, z.B. eingebautem Kompass, Wasserwaage und Thermometer. Außerdem ist es in einer Gummihülle gut gegen leichte Schläge und Spritzwasser geschützt.

Nokia 5110


Das Nokia 5110 kann neben dem Nokia 6110 als einer der Klassiker angesehen werden. Es avancierte aufgrund seiner Funktionen wie den integrierten Spielen, der einfachen Bedienung und des im Verhältnis zur Konkurrenz geringeren Preises zum Einsteigerhandy schlechthin. Darüber hinaus hatte es als erstes Mobiltelefon wechselbare Oberschalen, die von Nokia X-Press On Covers genannt wurden und seitdem von vielen Herstellern in ähnlicher Form übernommen wurden.

Das 5110 ist ein GSM-900-Gerät und aus diesem Grunde nicht mit allen SIM-Karten zu betreiben. Die GSM-1800-Ausführung kam unter der Modellbezeichnung 5130 in den Handel.

Nokia 5300


Das Nokia 5300 Xpress Music ist ein Slider. Durch die zusätzlichen außenliegenden Musiktasten wird der Zugriff auf die Musikfunktionen erleichtert. Der Speicherplatz lässt sich mit microSD-Speicherkarten auf bis zu 2 GB erweitern.

Nokia 5500

Das Nokia 5500 Sport ist ein Gerät im Barrenformat mit besonderen Funktionen in Zusammenhang mit der Ausübung sportlicher Aktivitäten. Eine Besonderheit des Gerätes ist der 3D-Sensor, mit dem man den Musicplayer und die Sprachausgabe von Trainingsdaten durch einfaches Klopfen auf das Gehäuse steuern kann. Des Weiteren ermöglicht der Sensor eine Aufzeichnung der Auf- und Abbewegungen des Mobiltelefons, sodass man seine eigene Schrittgeschwindigkeit messen und mit der mitgelieferten Sport-Software auswerten kann. Um optimal zwischen dem Musik-, dem Telefon- und dem Sportmodus wechseln zu können, verfügt das 5500 über ein Symbian S60-Betriebssystem, für ein Handy mit quadratischem Display (208 x 208 Pixel Auflösung) ein Novum. Weitere besondere Merkmale sind Wasserdichtheit, Stoßfestigkeit, die Sprachausgabe von SMS und Trainingsdaten sowie eine Taschenlampe.

Nokia 5510

Nokia 5510


Nokia 5510

Das Nokia 5510 war ein Freizeit-Handy, das über eine vollständige Tastatur, einen MP3-Player und ein UKW-Radio mit Stationspeicher verfügte. Zur Nutzung von Player und Radio wurde ein spezielles Headset mit integriertem Mikrofon benötigt. Aufgrund der speziellen Form passten keinerlei Ladeschalen. Es war aber mit dem bei Nokia üblichen Ladestecker kompatibel. Auf den internen Speicher von 64 MB ohne Erweiterungsmöglichkeit konnte via Datenkabel zugegriffen werden. Mit einem Gewicht von ca. 160 Gramm war es relativ schwer.

Nokia 6xxx

Nokia 6030


Mit dem Nokia 6030 brachte der Hersteller im 2. Quartal 2005 im Einsteiger-Bereich eine preiswerte Alternative zum Nokia 6020 und Nokia 6021 auf den Markt. Es orientiert sich am Standard-Nokia-Design und bietet neben einem Farbdisplay mit 65.536 Farben auch ein integriertes UKW-Radio. Weitere Funktionen sind z. B. MMS, SMS, ein Telefonbuch, Wecker und eine Kalenderfunktion. Das Handy unterstützt Java MIDP 2.0 (und damit verbunden Java-basierte Spiele), GPRS Klasse 6 und WAP 2.0. In vielen Tests wurde das 6030 zum Preis-/Leistungssieger; das Modell eignet sich vorrangig für Nutzer, die an technischen Extras wie Kamera oder ähnlichem nicht interessiert sind.

Technische Details:

  • 2,0 MB freier Speicherplatz
  • MMS/SMS
  • Klingeltöne im *.mid-Format
  • Ausfüren von Java-basierten Anwendungen möglich
  • austauschbare Oberschale

Nokia 6100

Nokia 6100


Nokia 6100

Das Nokia 6100 war mit 76 Gramm das bisher leichteste Handy von Nokia. Die technische Ausstattung orientiert sich an verwandten Modellen wie dem 6610 oder dem 7210, die zur gleichen Zeit (2002/2003) im Handel waren: 4096-Farben-Display mit 128 x 128 Pixeln, Infrarot, Unterstützung von Java-Programmen, WAP-Browser, GPRS, Freisprechfunktion, allerdings ohne Radio.

Nokia 6110/6130/6150

Das Nokia 6110 wurde schnell zu einem der meistverkauften Handys überhaupt und zielte, wie die meisten Handys zu dieser Zeit, eher auf Geschäftskunden. In Funktion, Bedienung und Design kann es als Meilenstein und Nachfolger des noch lange produzierten 2110 gesehen werden.

Es hatte eine Infrarot-Schnittstelle, über die man mit einem zusätzlichen Softwaretool erstmalig auch einen alternativen Klingelton einspielen und das Betreiberlogo ändern konnte. Die optional erhältliche Nokia Data Suite mit Kabel war hingegen mit mehreren Hundert Mark noch sehr teuer.

Das 6110 war ein GSM-900-Gerät und aus diesem Grunde nicht mit allen SIM-Karten zu betreiben. Die GSM-1800-Ausführung kam unter der Modellbezeichnung Nokia 6130 in den Handel sowie später als Dualband-Ausführung unter der Bezeichnung Nokia 6150. Später gab der Hersteller diese Typenschlüsselung für die Netzbandkennung auf.

Das Gerät hatte einen nach außen geführten, starren „Antennenhöcker“, ein grün beleuchtetes Monochrom-Display und eine Multifunktionsstecker (Vorläufer des POP-Ports), über den man das Telefon mit einem PC verbinden, aber auch Headsets, Kfz-Freisprechanlagen oder PC-Modemkarten (z. B. die Psion-Dacom GoldCard für Laptops) anschließen konnte.

Das Gehäuse war meist in blaumetallic gehalten. Das im Design leicht geänderte 6130 gab es dagegen auch im Chamäleon-Lack, der in Blau- bzw. Grünmetallic schimmerte. Das 6150 entspricht im Design dem 6130.

Als Nachfolger des 6110 kann das ebenfalls sehr erfolgreiche Nokia 6210 angesehen werden.

Nokia 6131

Nokia 6131


Nokia 6131

Das 6131 ist seit Mai 2006 verfügbar. Es ist mit dem erweiterte Betriebssystem Serie 40 v3 ausgestattet und verfügt über einen für Nokia neuartigen Öffnungsmechanismus. Beim Druck auf die seitlich angebrachte Taste, klappt das Handy auf. Die Klappe lässt sich auch ohne Tastendruck öffnen. Für eine angenehme Handhabung sorgt die spezielle Soft-Touch-Beschichtung auf der Rückseite.

Das 6131 ist mit einem Multimedia-Player ausgestattet, der in der Lage ist, das Format eAAC+ wiederzugeben und die Formate mp3, MP4, AAC, AAC+, WMA, H.263, H.264 und 3gpp-Videos abzuspielen und zu streamen. Der Speicher des Gerätes ist auf sechs MB begrenzt, so dass eine Micro-SD-Speicherkarte als Erweiterung für verschiedene Anwendungen und Daten sinnvoll ist.

Seit Februar 2007 wird eine Variante des 6131 mit NFC-Reader angeboten.

Nokia 6210

Nokia 6210


Nokia 6210

Das Nokia 6210 erschien 2000 und löste in Sachen Funktionalität und Gewicht das Nokia 6150 ab.

Das Gerät zeichnet sich durch seine WAP-Funktion und seinen für damalige Verhältnisse enormen Speicher (500 Telefonnummern, 150 Textnachrichten) aus. Es wog nur 114 Gramm und hatte eine integrierte Antenne. Eine weitere Stärke dieses Modelles war, dass man fast das komplette Zubehör der älteren Nokia-Handys verwenden konnte.

Da Nokia dem Trend zu Outdoor-Handys folgte, erschien von diesem Modell unter dem Namen Nokia 6250 auch eine Outdoor-Version. Es war allerdings sehr teuer und deswegen im Vergleich zu anderen Outdoor-Handys eher selten. Es ist jedoch bis heute das einzige Handy in dessen Gebrauchsanweisung steht, dass man es unter fließend Wasser reinigen kann. Daher ist es auch heute noch bei Handwerkern und Survivalfreunden sehr beliebt.

Der Nachfolger des 6210 war das 6310.

Nokia 6230

Hauptartikel: Nokia 6230

Nokia 6233

Nokia 6233


Nokia 6233

Das Nokia 6233 ist ein UMTS-Gerät mit Elementen aus Stahl. Es bietet Sourround-Sound in hoher Qualität, Video, MP3- und eAAC-Klingeltöne und unterstützt Video-Sharing. Die 2-Megapixel-Kamera mit achtfachem Digitalzoom kann sowohl Fotos als auch Videos aufzeichnen. Datenübertragung ist mit Bluetooth und Infrarot möglich. Das Handy hat ein UKW-Stereo-Radio und einen Stereo-Musik-Player für MP3-, MP4-, eAAC+- und AAC-Dateien. Der integrierte Video-Player unterstützt die Formate 3GPP, H.263-Video, MPEG-4 und AMR. Der 7,0 MB große Speicher lässt sich mit einer microSD-Speicherkarte auf bis zu 2 GB erweitern. Im Softwarepaket enthalten ist u. a. ein Java-basierter E-Mail-Client mit Spam-Filter, Wireless Presenter zur Fernsteuerung von Anwendungen auf einem kompatiblen PC via Bluetooth und drei 3D-Spiele. Das QVGA-Display kann 262.144 Farben darstellen. Als Betriebssystem verwendet es Serie40 v3.

Nokia 6234

Das Nokia 6234 ist eine Variante des Nokia 6233, welche sich lediglich durch das Gehäuse unterscheidet. So fehlt hier der Edelstahlrahmen des 6233. In Deutschland wird diese Variante ausschließlich als gebrandete Version von Vodafone als Ersatz für das 6233 vertrieben.

Nokia 6270

Das Nokia 6270 ist abgesehen von der fehlenden Zweitkamera und fehlendem UMTS technisch baugleich mit dem Nokia 6280. Es ist einige Millimeter länger und dadurch ein paar Gramm schwerer. Es hebt sich durch hochwertigere Stereolautsprecher mit 3D-Effekten sowie durch eine mit 128 MB doppelt so große miniSD-Speicherkarte vom 6280 ab. Durch seine Quadband-Fähigkeit ist es fast weltweit einsetzbar. Trotz des geringeren Preises wird es weit weniger gekauft als das 6280.

Nokia 6280

Nokia 6280


Nokia 6280

Das Nokia 6280 ist ein UMTS-fähiges 2-Megapixel-Kamera-Handy. Es ist mit Triband-Funktion ausgestattet und es eignet sich auch für Videotelephonie. Es verfügt zudem über das SIM Access Profile, Infrarot und Bluetooth. Die Sliderfunktion war ein Zugeständnis an diese stetig steigende Beliebtheit dieser Bauform und der Versuch, verlorenes Terrain wiederzugewinnen. Insbesondere Samsung ist im Slider-Segment seit langem stark vertreten. Die Software ist Series 40, 3. Generation. Durch den mini-SD-Slot kann man das Telefon auf bis zu 2 GB Speicher aufrüsten. Das Nokia 6288, der direkte Nachfolger des 6280, ist im Unterschied zu diesem bereits ab Werk mit einer größeren Speicherkarte (512 MB gegenüber 64 MB) ausgestattet.

Nokia 6310

Das Nokia 6310 kann als Nachfolger des Nokia 6210 betrachtet werden. Das Gerät verfügte neben einem großen internen Speicher über GPRS, Bluetooth und den von Nokia entwickelten Standard HSCSD.

Aufgrund seiner hohen Popularität erhielt dieses Modell durch das Nokia 6310i ein Update. Die Neuerungen beim Nokia 6310i waren die Triband-Funktion (900/1800/1900 Mhz) und die Unterstützung von Java-Anwendungen. Besonders die sehr gute Batterieleistung sowie der gute Empfang machten das Handy auch Jahre danach zu einem der besten Businesshandys. Das SIM Access Profile wird allerdings nicht unterstützt. Mit der Triband-Funktion holte Nokia somit den Trend nach, den Motorola mit dem Motorola Timeport setzte.

Als Nachfolger können das Nokia 6220 und Nokia 6230 gesehen werden, die aber eine deutlich geringere Größe haben. Von der Bauart und der Ausrichtung als Business-Gerät ist eher das E50 aus den Eseries als Nachfolger des 6310 anzusehen.

Nokia 6510

Dieses Telefon ist baugleich mit dem Nokia 8310, jedoch mit einem etwas schärferen (blauen) Display und es wog ein paar Gramm weniger. Außerdem war es weniger auffällig als das 8310 mit seiner weißen Displaybeleuchtung, was den Käufern gefiel - es wurde um ein vielfaches mehr gekauft. Trotz der funktionellen Überlegenheit wurde es billiger angeboten als das 8310.

Nokia 6600


Dieses Business-Handy war durch das Symbian-Betriebssystem und das Display von 176x208 Pixeln ein Gerät der Spitzenklasse. Das rundliche Design wirkte etwas klobig und größer als übliche Geräte. Die technische Ausstattung war bemerkenswert: Bluetooth, Infrarot, ext. Speicherkarte, Symbian-Series 60-Software, großer interner Speicher und Platz für 1000 Adressbucheinträge. Außerdem hatte es eine integrierte VGA-Kamera.

Nokia 6610

Nokia 6610i


Nokia 6610i

Das Modell Nokia 6610 war eines der ersten Nokia-Businesshandys mit Farbdisplay und bot eine große Anzahl an Funktionen. Hierzu gehörten neben dem für die diese Kategorie obligatorischen großen internen Speicher MMS-Funktion, Anrufprofile, polyphone Klingeltöne, GPRS, HSCSD, eine integrierte Freisprech-Einrichtung und ein UKW-Radio wie auch viele gestalterische Möglichkeiten wie farbige Bildschirmhintergründe und Bildschirmschoner. Mit dieser Modellserie führte Nokia den Pop-Port ein, einen allgemeingültigen Standard zum Anschluss externer Geräte wie z. B. Headsets und als Schnittstelle für das Datenkabel zum Anschluss an einen Computer.

Nokia 6610i

Um das sehr erfolgreiche 6610 den Publikumswünschen anzupassen, brachte Nokia eine Variante mit integrierter Kamera (0,3 MP) auf den Markt. Zuvor musste für Fotoaufnahmen eine externe Kamera angeschlossen werden. Das Innenleben sowie die Software gleicht aus Kostengründen dem 7250i.

Nokia 6630

Nokia 6630


Nokia 6630

Das Nokia 6630 ist eines der ersten UMTS-Mobiltelefone der Firma Nokia. Neben einer 1,3-Megapixel-Kamera und dem Betriebssystem Symbian OS kann man mit diesem Handy auch Word- oder Excel-Dateien öffnen und lesen.

Nokia 6680

Nokia 6680


Nokia 6680

Das Nokia 6680 verfügt neben UMTS über eine 1,3-Megapixel-Kamera auf der Rückseite, eine 0,3-Megapixel-Kamera auf der Vorderseite (für Videotelefonie) und eine Speicherkartenerweiterung für DV-RS-MMC-Karten. Es verfügt über ein Display mit 176x208 Pixeln und wird mit dem Betriebssystem Symbian OS Version 8.0 (S60) betrieben.

Nokia 7xxx

Nokia 7110

Hauptartikel: Nokia 7110

Das Nokia 7110 besaß ein großes Display sowie ein vertikales Scrollrad, das das "Surfen" im Internet sehr vereinfachte - das 7110 war das weltweit erste Handy mit einem WAP-Browser.

Nokia 7210

Dieses Handy war eng verwandt mit dem 6100 und 6610 und besaß auch dieselben technischen Spezifikationen, abgesehen von anderer Software, die z. B. einen Terminplaner zuließ. Das Design war eigenwillig und farbig, was die Bedienung erheblich erschwerte. Die Tasten lagen sehr eng beieinander, das 4-Wege-Steuerkreuz war für große Hände schwer zu bedienen.

Nokia 7250

Das 7250 war technisch sowie auch optisch mit dem 7210 verwandt und hatte eine Kamera mit der Auflösung von 352x288 Pixeln, was für das Erscheinungsjahr sehr selten und ansonsten nur im Ericsson T68 zu finden war. Der nicht erweiterbare interne Speicher betrug 5,2 MB. Der Nachfolger 7250i unterschied sich nur durch eine veränderte Software.

Nokia 7370

7370


7370

7360


7360

Das 7370 ist ein 2006 erschienenes Design-Handy aus Nokias L`Amour-Collection. Das Modell zeichnet sich rein äußerlich durch einen Taschenmesser-ähnlichen Mechanismus zur Freigabe der Tastatur sowie edel anmutende Elemente aus Leder, Stoff und Metall aus. Die Kamera und der nicht erweiterbare interne Speicher waren mit 1,3 Megapixel und 10 MB nicht ganz zeitgemäß, aber vertretbar.

Die Schwestermodelle waren 7360 und 7380. Das Triplet wurde mit den Modellen 7373, 7390 und einem veränderten 7360 in der zweiten Generation der L`Amour-Collection weiterentwickelt, die auch technisch leistungsfähiger und flexibler sind.

Nokia 7650

Hauptartikel: Nokia 7650

Das Nokia 7650 war das erste Mobiltelefon mit Symbian-Series 60-Software. Es besaß die gleiche Kamera wie das 6600, hatte einen sich auf Knopfdruck öffnenden Schieber, der jedoch weniger der Platzersparnis, sondern eher dem Schutz der Tastatur diente.

Nokia 7710

Nokia 7710


Nokia 7710

Das 7710 ist ein Touchscreen-Handy ohne Nummerntastatur, jedoch mit diversen Bedientasten. Diese Bauform war ursprünglich für das Modell 7700 gedacht, das allerdings nie in Serie produziert wurde. Das 7710 war die verbesserte Variante des zuvor missglückten Versuchs. Als Betriebssystem kommt Symbian OS, als Bedienoberfläche S90 zum Einsatz. Der breitformatige Bildschirm löst 640x320 Pixel auf. Das Handy verfügt über eine Ein-Megapixelkamera, MP3-Player und Visual-Radio.

Nokia 8xxx [Bearbeiten]

Nokia 8110

8110

8110

Das Nokia 8110 wurde im Film Matrix als „Bananasplit“ weltbekannt. Bei diesem Gerät wurde großer Wert auf edles Design gelegt. Die ausziehbare Klappe dient als Tastaturschutz.

Nokia 8210

Dieses Telefon wurde durch diverse Hollywood-Filme bekannt und war durch die damals sehr geringe Größe einzigartig auf dem Markt. Hohe Strahlungswerte waren ein Tribut an die integrierte Antenne und die kleine Bauweise.

Nokia 8310

Dieses Telefon war ein Nachfolger des 8210 und zeichnete sich ebenso durch die geringe Größe aus. Es verfügte zusätzlich über UKW-Radio.

Nokia 8800

8800


8800

Dieses Designhandy ist nach einigen Jahren Pause im Nobelsegment der Nachfolger der Modelle 8810, 8850/8890 und 8910(i). Das mit Edelstahlelementen gefertigte 8800 ist technisch vergleichsweise spartanisch ausgestattet. Die Kamera bietet SVGA-Auflösung, ein Speicherkarten-Slot ist nicht vorhanden. Das Display verbirgt sich hinter kratzfestem Kristall. Um sich von anderen Telefonen abzuheben, wurden exklusiv für das Nokia 8800 Klingeltöne komponiert. Mit Preisen von 600-800 € hebt es sich klar von anderen Modellen ab. Zusätzlich ist es in einer Sirocco Edition erhältlich. Dessen Gehäuse ist aus schwarzem poliertem Edelstahl. Auch technisch wurde an der Sirocco Edition ein wenig gefeilt, so wurde der interne Speicher auf 128 Megabyte angehoben. Die Kamera löst nun mit 2 Megapixeln auf. Auch für dieses Designhandy wurden exklusive Klingeltöne aus der Feder des Ambient-Komponisten Brian Eno verwendet.

Nokia 8850

Nokia 8850


Nokia 8850

Das 8850 ist der Vorgänger des 8800, es zeichnet sich wie dieses mehr durch hochwertige Materialanmutung als technische Finesse aus. Die 88er/89er-Serie hatte von jeher eine hochwertige Material-Anmutung, so hatte beispielsweise das 8810 ein verchromtes Gehäuse, das 8850 hingegen eines aus Magnesium plus verchromter Tastatur, das 8910(i) hingegen war in einen Titan-Mantel gehüllt und hatte wie das 8850/8890 eine Chromtastatur.

Nokia Communicator

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